Welche Heckenschere ist wofür geeignet?
Mechanische Heckenscheren sind als Einhand- oder Zweihand-Scheren erhältlich. Besonders geeignet ist eine solch kleine Heckenschere für den Formschnitt von Hecken. Spätestens bei größeren Hecken und Sträuchern gelangt eine kleine mechanische Heckenschere aber an ihre Grenzen. Dagegen stellen motorbetriebene Modelle eine echte Arbeitserleichterung bei der Gartenarbeit dar, weil Du bei diesen Modellen weniger Kraft aktivieren musst. Hier hast Du die Wahl zwischen einer Benzin-Heckenschere und elektrischen Modellen, die mit oder – im Fall einer Akku-Heckenschere – auch ohne Stromanschluss auskommen.

Teleskop-Heckenschere für kleine Bäume und hohe Sträucher
Wenn die Hecken in Deinem Garten von besonders hohem Wuchs sind, präsentiert sich eine Teleskop-Heckenschere, wie z. B. unsere E1HH20 als wertvoller Gartenhelfer, auf den Du so schnell nicht mehr verzichten willst. Denn mit Langstiel-Heckenscheren erreichst Du auch schwer zugängliche Stellen an Hecken und Sträuchern. Zudem kannst Du mit einer Teleskop-Heckenschere auch die Äste an Bäumen verschneiden, denn eine Teleskop-Heckenschere verfügt über einen speziellen verlängerbaren Teleskoparm, an dessen Ende das Schwert angebracht ist. Dieser lange Stiel hat der Teleskop-Heckenschere auch die Bezeichnung Langstiel-Heckenschere eingebracht. Schnittarbeiten in der Höhe von 3 bis 5 Metern können mit einer solchen Langstiel-Heckenschere präzise und sauber durchgeführt werden.
Doch nicht nur von der Höhe hängt die Wahl der passenden Heckenschere ab. Mit den Teleskop-Modellen erreichst Du Hecken auch in der Breite sehr gut. Besonders wenn das Gelände davor etwas unzugänglich ist, erleichtern sie Dir daher die Arbeit. Kannst Du Dich freier bewegen und arbeitest nur an Hecken bis 2 Meter Höhe, reicht eine normale Heckenschere ohne Teleskoparm.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Aststärke. Sie nimmt erheblichen Einfluss darauf, welche Anforderungen die Heckenschere erfüllen muss. Vorrangig betrifft das die erforderliche Schnittstärke, denn die sollte niemals kleiner ausfallen als die Aststärke. Hat Deine Hecke also Äste mit einem maximalen Durchmesser von 20 Millimetern, muss auch die Schnittstärke der Schere das leisten. Passend ist hier beispielsweise die FUXTEC Akku-Heckenschere E1HS20. Für dickere Äste bis 50 Zentimeter eignet sich die FUXTEC Benzin-Heckenschere FX-MH126.
Kleine Heckenschere für Gras und kleine Sträucher
Anders als eine Langstiel-Heckenschere ist eine kleine Heckenschere mit einem besonders kurzen Schwert ausgestattet. Auch eine kleine Heckenschere verfügt trotz ihres Namens über mächtig Power. Eine kleine Heckenschere ist dann ideal, wenn Du kleine Sträucher oder Gras schneiden willst. Solch eine kleine Heckenschere wird auch unter dem Namen Mini-Heckenschere oder Heckentrimmer geführt.

Elektrische Heckenschere oder Akku-Heckenschere?
Eine elektrische Heckenschere wird von einem Elektromotor angetrieben und bringt es daher auf eine beachtliche Leistung. Allerdings benötigen die Modelle eine Stromquelle, sodass ihr Aktionsradius deutlich eingeschränkt ist. Eine Akku-Heckenschere gewährt hingegen mehr Flexibilität bei der Gartenpflege, da sie über einen leistungsstarken Elektromotor verfügt. Im Gegensatz zum großen Bruder benötigt die FUXTEC-Akku-Heckenschere weder einen Stromanschluss noch verfügt sie über ein Kabel, das die Gartenarbeit behindert. Moderne Akku-Technologie ermöglicht inzwischen auch lange Einsatzzeiten. So bietet die Akku-Heckenschere maximale Flexibilität bei einem geringen Lärmpegel und relativ hoher Leistung.
Bei den Modellen von FUXTEC hast Du die Wahl zwischen 20-Volt- und 40-Volt-Geräten. Je nachdem, welche Ansprüche Du hast, kannst Du zu einer normalen oder einer Hochheckenschere greifen. Standardmäßig erhältst Du die Modelle ohne Akku oder Ladegerät, kannst sie aber auch in Sets erwerben. Die Motoren bringen eine Leistung von 0,3 Kilowatt, womit sie eine Schwertlänge von bis zu 56 Zentimeter betreiben können. Damit sind sie bestens für den Einsatz im heimischen Garten geeignet.
Am besten kommen die Vorteile auf Gartenflächen zur Geltung, wo Du nicht allzu lange arbeiten musst. So stellst Du sicher, dass alle anfallenden Aufgaben erledigt sind, ehe Du ein Gerät wie die FUXTEC Akku-Heckenschere E1HS20 aufladen musst. In der Regel hält ein Akku in Abhängigkeit von seiner Spannung 30 bis 50 beziehungsweise 45 bis 90 Minuten. Das reicht meist für das Zurückschneiden von Hecken und Skulpturen. Elektrische Heckenscheren mit Kabel hingegen sind besser in kleinen Gärten aufgehoben, in denen Du Dich nicht viel bewegen musst.

Maximale Leistung: Benzin-Heckenschere
Du benötigst für den Schnitt Deiner Hecken mehr Leistung? Dann ist eine Benzin-Heckenschere die ideale Lösung. Mit einer leistungsstarken Benzin-Heckenschere kannst Du auch die dicksten Äste problemlos schneiden. Dafür sorgt die ausgereifte Technik, die sich im Inneren der Heckenscheren verbirgt. Auch geht der Schnitt mit einer Benzin-Heckenschere in kürzerer Zeit vonstatten. Allerdings sollte Dir beim Kauf bewusst sein, dass eine Benzin-Heckenschere deutlich lauter als Elektro-Modelle und daher kaum zu überhören ist. Außerdem bringt sie aufgrund des größeren Motors mehr Gewicht auf die Waage. Darüber hinaus benötigen benzingetriebene Heckenscheren regelmäßig Pflege und Wartung, damit sie gut in Schuss bleiben und keine Probleme bereiten.
Im Vergleich zu Akku-Modellen bieten benzingetriebene eine höhere Leistung, weshalb sie vor allem im Profibereich zum Einsatz kommen. Sie verfügen über starke 2-Takt-Motoren mit bis zu 25,5 Kubikzentimeter Hubraum. Damit kommen sie auf eine Leistung von bis zu 0,85 Kilowatt, um auch längere Schwertlängen zu betreiben. Zu erwähnen ist hier die FUXTEC Profi-Heckenschere FX-MHP126 mit extra großem Schwert.
Mit dieser starken Leistung kommen die Geräte auch mit hohen Hecken gut klar. Wer regelmäßig schwere Arbeiten damit verrichtet, für den sind die benzingetriebenen Modelle geeignet. Wer also auf einer großen Gartenfläche viel Hecke zurückschneiden will, sollte sich auf die Leistung verlassen. Gleichzeitig verspricht die Benzin-Heckenschere mit der robusten Bauart, Dir lange erhalten zu bleiben und gute Dienste zu leisten.
Was ist beim Kauf einer Heckenschere zu beachten?
Wenn Du eine Heckenschere kaufen willst, solltest Du bei der Entscheidungsfindung folgende Punkte beachten:
- Größe und Höhe der Hecken: Benötigst Du womöglich eine Langstiel-Heckenschere?
- Schwertlänge: Hier solltest Du Dich an der Breite Deiner Hecken orientieren.
- Art der Nutzung: Wie oft schneidest Du die Hecke?
- Umgebung: Hast Du geräuschempfindliche Nachbarn?
- Gewicht der Heckenschere: Je schwerer das Modell, desto mehr Kraft musst Du beim Schneiden aufwenden. Zudem steigt mit dem Gewicht auch das Verletzungsrisiko.
- Handhabung: Ein ergonomischer Griff an der Heckenschere erleichtert die Schnittarbeit und senkt die Verletzungsgefahr.
FAQ zu Heckenscheren
Wie viel Watt sollte eine gute Heckenschere haben?
Die Wattzahl gibt sowohl bei akkubetrieben als auch bei benzinbetriebenen Heckenscheren die Motorleistung an. Damit Sie auch dickere Äste zuverlässig schneiden können, sollten sie hier ausreichend Power mitbringen. Ein Minimum von 600 bis 800 Watt sollte bei Benzin-Heckenscheren vorhanden sein. Bei elektrischen Modellen reichen 300 bis 600 Watt aus.
Was macht eine gute Heckenschere aus?
Welche Heckenschere wirklich gut ist, hängt von den Ansprüchen und der Anwendung ab. Grundsätzlich lassen sie sich über ein paar Faktoren definieren: eine ausreichende Motorleistung, eine an die Aststärke angepasste Schnittlänge, im Falle von Akku-Geräten die Laufzeit und die Sicherheitsvorkehrungen. Sind diese Eigenschaften optimal aufeinander abgestimmt und für die jeweilige Anwendungssituation optimiert, liegt eine gute Heckenschere vor.
Welche Vorteile bieten die FUXTEC-Heckenscheren?
Bei den Geräten von FUXTEC profitierest Du von unserer jahrelangen Erfahrung im Bereich der motorisierten Heckenscheren. Wir entwickeln auf dieser Basis stetig neue Generationen, die das Beste der vorherigen vereinen und weitere Verbesserungen beinhalten. Das bringt die Vorteile einer starken Leistung, langen Lebensdauer und hohen Sicherheit mit sich.
Was ist besser – eine Akku- oder Elektro-Heckenschere?
Das hängt vom Einsatzgebiet ab. Elektro-Heckenscheren mit Kabel benötigen einen Stromanschluss und erlauben daher nur Arbeiten auf kleiner Fläche. Dafür sind sie leistungsstärker als Akku-Modelle. Diese sind wiederum mobil, sodass Sie auch lange Hecken problemlos bearbeiten können. Allerdings müssen sie regelmäßig geladen werden.
Was muss ich beim Kauf einer Heckenschere beachten?
Achte auf die Größe und Höhe Deiner Hecken, Schwertlänge, Nutzungshäufigkeit, Umgebungslärm, Gewicht und Handhabung der Heckenschere.
Welche Heckenschere schneidet die dicksten Äste?
Für das Schneiden der dicksten Äste eignet sich eine Benzin-Heckenschere, wie die die FUXTEC-Benzin-Heckenschere FX-MH126 am besten.
Welche Heckenschere mit Akku ist die beste?
Das hängt von Deinen Bedürfnissen ab, aber eine ausgewogene Wahl könnte die FUXTEC-Akku-Heckenschere E522D sein.
Die Hecke richtig schneiden
Eine Hecke benötigt regelmäßig einen Rück- oder Zuschnitt. Das hat nicht nur optische Gründe, sondern fördert außerdem das Wachstum und die Dichte.
Die Hecke zurückschneiden – wann ist es erlaubt?
Wichtig ist, dass Hecken nicht zu jeder Zeit geschnitten werden dürfen. So sind umfangreiche Schnittarbeiten, die die Hecke auf den Stock zurücksetzen oder gar entfernen, vom 1. März bis zum 30. September verboten. Lediglich Pflege- und Formschnitte, die die Hecke schonen und keine Wildtiere wie nistende Vögel gefährden, sind ganzjährig erlaubt. Idealerweise erfolgt der erste Schnitt im Frühjahr nach dem letzten Frost. Danach folgen zwei weitere Schnitte: einer Ende Juni, um die Form auszugleichen, und einer im Spätsommer, um die Hecke auf den Winter vorzubereiten.
Die richtige Vorbereitung
Damit der Schnitt der Hecke später gerade ist, ist die Verwendung einer Schnur sinnvoll. Diese wird mittels zwei in den Boden gesteckter Stäbe entlang der gewünschten Schnittkante gespannt. Als weitere Vorbereitung ist Schutzkleidung angeraten. Manche Hecken verfügen über giftige Pflanzenteile und lösen dadurch unter Umständen Allergien aus. Mit einer Schutzbrille, Arbeitshandschuhen und, bei motorbetriebenen Geräten, einem Gehörschutz bist Du ausreichend gerüstet.
Der richtige Schnitt
Beim Schnitt der Hecke ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass alle Triebe ausreichend Licht abbekommen. Schnell kann es sonst passieren, dass die Hecke unten ausdünnt, weil die Sonne die jungen Triebe nicht erreicht. Um das zu vermeiden, eignet sich die sogenannte Trapezform. Der obere Teil, der sogenannte Rücken, fällt hierbei schmaler aus. Er eignet sich für viele verschiedene Heckenarten und bietet außerdem den Vorteil, dass die Hecke auch bei Belastung wie durch Schnee stabil bleibt. Ideal ist dabei ein Verhältnis von 1:10, sprich die Hecke wird oben in der Breite um ein Zehntel des Höhenrückschnitts gekürzt. Kürze also die Hecke in der Höhe um einen halben Meter, verringere die Breite oben um fünf Zentimeter. Achte jedoch darauf, alle Triebe der Hecke zurückzuschneiden. Wenn Du die unteren vergisst, dünnt die Hecke ebenfalls aus, weil das Wachstum dort nicht neu angeregt wird.























