Rasenmäher Radantrieb streikt? So wartest du deinen Rasenmäher Radantrieb.

Rasenmäher Radantrieb warten: Ursachen erkennen und Probleme selbst beheben

Rasenmäher-Radantrieb funktioniert nicht: Ursachen prüfen und Fehler beheben

Ein Rasenmäher mit Radantrieb nimmt dir auf größeren Flächen, unebenem Boden und an leichten Steigungen viel Schubarbeit ab. Umso deutlicher fällt es auf, wenn der Mäher plötzlich nicht mehr richtig zieht, nur noch ruckelnd fährt oder trotz gedrücktem Antriebsbügel stehen bleibt.

Nicht immer steckt dahinter ein defektes Getriebe. Häufig sind Grasreste im Antrieb, ein zu lockerer Bowdenzug, ein verschlissener Keilriemen oder abgenutzte Zahnräder an den Antriebsrädern die Ursache. Mit einer systematischen Kontrolle kannst du den Fehler meist eingrenzen, ohne wahllos Ersatzteile auszutauschen.

In diesem FUXTEC Gartenratgeber zeigen wir dir, wie der Radantrieb eines Rasenmähers funktioniert, welche Symptome auf welches Bauteil hindeuten und was du bei der Fehlersuche beachten musst.

Das Wichtigste auf einen Blick

Wenn der Radantrieb deines Rasenmähers nicht funktioniert, solltest du zuerst den Antriebsbowdenzug, den Keilriemen und den Bereich hinter den angetriebenen Rädern kontrollieren. Ein komplett ausgefallener Antrieb deutet häufig auf einen ausgehängten oder gerissenen Zug, einen abgesprungenen Keilriemen oder ein Problem am Getriebe hin.

Zieht der Mäher nur noch schwach oder ruckelt unter Belastung, kommen ein lockerer Bowdenzug, ein durchrutschender Keilriemen oder verschmutzte Radverzahnungen infrage. Bleibt der Radantrieb dagegen nach dem Loslassen des Bügels aktiv, kann der Bowdenzug zu straff eingestellt, geknickt oder schwergängig sein.

Die konkrete Konstruktion unterscheidet sich je nach Modell. Prüfe deshalb immer zuerst die Bedienungsanleitung deines Rasenmähers, bevor du Abdeckungen entfernst, den Mäher neigst oder Einstellungen am Antrieb veränderst.

Wie funktioniert der Radantrieb beim Rasenmäher?

Der Radantrieb besteht nicht aus einem einzelnen Bauteil, sondern aus mehreren Komponenten, die zusammenarbeiten. Bei vielen Benzin-Rasenmähern wird die Drehbewegung des Motors über einen Keilriemen an ein Antriebsgetriebe übertragen. Das Getriebe leitet die Kraft anschließend über eine Achse oder separate Antriebselemente an die Hinterräder weiter.

Über den Antriebsbügel am Führungsholm steuerst du, ob der Mäher selbstständig vorwärtsfährt. Der Bügel ist über einen Bowdenzug mit der Antriebsmechanik verbunden. Je nach Konstruktion betätigt der Zug eine Kupplung, einen Spannmechanismus oder einen Hebel am Getriebe. Die genaue Funktionsweise ist modellabhängig und sollte nicht allein anhand des sichtbaren Aufbaus angenommen werden.

Bei aktuellen FUXTEC Benzin-Rasenmähern kommen sowohl feste als auch regulierbare Hinterradantriebe zum Einsatz. Beim FX-RM5196PRO lässt sich beispielsweise die Geschwindigkeit des FlexSpeed-Antriebs einstellen und der Hinterradantrieb zum Rangieren ausschalten. Die Geschwindigkeitsverstellung darf laut Bedienungsanleitung nur bei laufendem Motor vorgenommen werden, da andernfalls das Getriebe beschädigt werden kann.

Rasenmäher-Radantrieb defekt: Symptome und mögliche Ursachen

Die Art des Fehlers gibt häufig bereits einen Hinweis darauf, welches Bauteil du zuerst prüfen solltest.

Symptom Häufige mögliche Ursachen
Radantrieb funktioniert überhaupt nicht Bowdenzug ausgehängt oder gerissen, Keilriemen abgesprungen oder gerissen, Getriebe defekt
Rasenmäher zieht nur schwach Bowdenzug zu locker, Keilriemen verschlissen oder verschmutzt, Antrieb überlastet
Radantrieb ruckelt Keilriemen rutscht, Radverzahnung verschmutzt oder beschädigt, Zug arbeitet ungleichmäßig
Nur ein Rad wird angetrieben Zahnrad, Zahnkranz, Mitnehmer oder Achsverbindung auf einer Seite beschädigt
Räder drehen schwer Gras und Schmutz im Radantrieb, Achse verbogen, Lager oder Getriebe schwergängig
Radantrieb bleibt nach dem Loslassen aktiv Bowdenzug zu straff, geknickt oder blockiert, Rückstellmechanismus schwergängig
Schleifende oder knackende Geräusche Beschädigte Verzahnung, lockere Bauteile, verschlissener Keilriemen oder Getriebeschaden

Diese Zuordnung dient als Ausgangspunkt für die Fehlersuche. Ein Symptom kann mehrere Ursachen haben. Deshalb solltest du die Komponenten in einer festen Reihenfolge kontrollieren und nicht direkt vom Geräusch auf einen Getriebeschaden schließen.

Sicherheit vor der Fehlersuche

Stelle den Rasenmäher auf einer ebenen, festen Fläche ab und lasse den Motor vollständig abkühlen. Löse alle Bedienbügel und ziehe bei einem Benzin-Rasenmäher den Zündkerzenstecker ab. Dadurch verringerst du das Risiko, dass der Motor unbeabsichtigt startet. Bei einem Akku-Rasenmäher müssen Akku und gegebenenfalls Sicherheitsschlüssel entfernt werden.

Warte, bis das Messer und alle beweglichen Teile vollständig stillstehen. Trage Arbeitshandschuhe und greife niemals unter das Mähgehäuse, solange der Rasenmäher nicht zuverlässig gegen einen Start gesichert ist. Die FUXTEC Bedienungsanleitung weist außerdem darauf hin, dass abgenutzte oder beschädigte sicherheitsrelevante Teile ersetzt werden müssen und dass für Arbeiten am Messer feste Handschuhe erforderlich sind.

Kippe den Rasenmäher nicht einfach auf eine beliebige Seite. Motoröl oder Kraftstoff können in den Luftfilter, den Vergaser oder andere Bereiche gelangen. Welche Position für dein Modell und die jeweilige Wartungsarbeit zulässig ist, steht in der Bedienungsanleitung. Soll das Messer entfernt werden, verlangt die aktuelle Anleitung für die FUXTEC FX-RM-Serie zuvor das Entleeren des Kraftstofftanks.

Radantrieb prüfen: Schritt für Schritt zur Ursache

1. Antriebsbereich und Räder reinigen

Beginne mit der einfachsten Fehlerquelle: Schmutz. Feuchte Grasreste, Erde und verdichtetes Schnittgut können sich hinter den Antriebsrädern, an Zahnkränzen und rund um den Keilriemen ansammeln. Dadurch steigt der Widerstand und die Kraftübertragung kann ungleichmäßig werden.

Entferne lose Ablagerungen mit einer Bürste. Verwende Druckluft nur vorsichtig und so, dass Schmutz nicht tiefer in Lager oder Getriebe gedrückt wird. Vermeide Öl, Fett und Reinigungsmittel auf dem Keilriemen oder den Riemenscheiben, da ein rutschiger Riemen weniger Kraft übertragen kann.

FUXTEC empfiehlt in der Bedienungsanleitung der FX-RM-Serie, den Keilriemen ein- bis zweimal jährlich zu kontrollieren und von Schnittgut zu befreien. Die Antriebsräder sollen einmal pro Jahr demontiert und Zahnrad sowie Zahnkranz mit einer Bürste oder Druckluft gereinigt werden.

2. Antriebsbowdenzug kontrollieren

Der Bowdenzug überträgt deine Bewegung am Antriebsbügel auf die Antriebsmechanik. Ist der Zug ausgehängt, gerissen oder deutlich zu locker, wird der Radantrieb nicht vollständig aktiviert.

Kontrolliere zunächst den Verlauf des Zugs vom Griff bis zum Antrieb. Die Außenhülle darf nicht geknickt, aufgescheuert oder aus ihrer Halterung gerutscht sein. Prüfe außerdem, ob beide Zugenden korrekt eingehängt sind. Ziehst du bei ausgeschaltetem und gesichertem Gerät den Antriebsbügel, sollte sich der zugehörige Hebel am Antrieb sichtbar und gleichmäßig bewegen.

Ein zu lockerer Bowdenzug führt häufig dazu, dass der Antrieb erst sehr spät, nur schwach oder gar nicht greift. Ein zu straff eingestellter oder klemmender Zug kann dagegen bewirken, dass der Mäher nach dem Loslassen des Bügels weiterzieht.

Besitzt dein Modell eine Stellschraube, kannst du das Spiel des Zugs entsprechend der Bedienungsanleitung korrigieren. Spanne den Bowdenzug nicht so stark, dass der Antrieb bereits ohne Betätigung des Bügels anliegt. Ist der Zug ausgefranst, korrodiert oder schwergängig, sollte er durch ein exakt zum Modell passendes Ersatzteil ersetzt werden. FUXTEC führt für verschiedene FX-RM-Baureihen unterschiedliche Antriebsbowdenzüge, weshalb die Modellzuordnung vor der Bestellung entscheidend ist.

3. Keilriemen des Radantriebs prüfen

Der Keilriemen gehört zu den zentralen Verschleißteilen des Radantriebs. Er kann sich längen, verhärten, ausfransen, reißen oder von einer Riemenscheibe abspringen.

Entferne die Riemenabdeckung nur, wenn dies in der Bedienungsanleitung vorgesehen ist. Kontrolliere anschließend, ob der Riemen korrekt auf den Riemenscheiben sitzt. Achte auf Risse, ausgefranste Kanten, glänzend polierte Flanken, starke Verformungen und Verschmutzungen durch Öl oder Fett.

Ist der Keilriemen abgesprungen, solltest du nicht nur den Riemen wieder auflegen. Prüfe, warum er seine Führung verlassen hat. Eine lockere Halterung, eine beschädigte Riemenscheibe, eine falsche Spannung oder eingedrungene Fremdkörper können dazu führen, dass der Fehler sofort erneut auftritt.

Ein sichtbar beschädigter oder stark verschlissener Keilriemen muss ersetzt werden. Verwende einen Riemen, dessen Länge und Profil ausdrücklich für dein Rasenmäher-Modell vorgesehen sind. Auch FUXTEC bietet je nach FX-RM-Serie unterschiedliche Keilriemen an. Die aktuelle Bedienungsanleitung nennt eine regelmäßige Kontrolle ein- bis zweimal pro Jahr.

4. Zahnräder und Zahnkränze an den Antriebsrädern prüfen

Läuft der Keilriemen und arbeitet das Getriebe, aber eines oder beide Räder übertragen die Kraft nicht, liegt die Ursache häufig direkt im Radbereich.

Bei vielen Rasenmähern greift ein kleines Antriebszahnrad in einen Zahnkranz auf der Innenseite des Rads. Gras, Erde und Abrieb können die Verzahnung blockieren. Mit zunehmender Nutzung können außerdem Zähne, Mitnehmer, Passstifte oder andere Verbindungselemente verschleißen.

Nimm die Antriebsräder nur entsprechend der Bedienungsanleitung ab. Reinige die Verzahnung und kontrolliere, ob Zähne fehlen, stark abgerundet oder gebrochen sind. Prüfe beide Seiten getrennt. Wird nur ein Rad nicht mehr angetrieben, ist ein lokales Problem an Zahnrad, Zahnkranz oder Mitnehmer wahrscheinlicher als ein vollständig ausgefallenes Getriebe.

Beschädigte Zahnräder sollten nicht notdürftig nachgearbeitet werden. Eine veränderte Verzahnung kann überspringen und weitere Komponenten beschädigen.

5. Achsen und Radlager kontrollieren

Löse den Antriebsbügel und drehe die Räder bei ausgeschaltetem, gesichertem Gerät von Hand. Beide Räder sollten sich ohne ungewöhnliche Schleifgeräusche bewegen. Ein gewisser Unterschied zwischen Vorwärts- und Rückwärtsbewegung kann konstruktionsbedingt sein.

Achte auf deutliches seitliches Spiel, Schleifen, Verkanten oder einen ungewöhnlich hohen Widerstand. Eine verbogene Achse erkennst du möglicherweise an einem eiernden Rad oder an einem sichtbar ungleichmäßigen Abstand zum Gehäuse. Beschädigte Lager können durch rauen Lauf, Knacken oder zunehmendes Spiel auffallen.

Eine schwergängige Achse belastet Keilriemen und Getriebe zusätzlich. Der Radantrieb kann dadurch schwächer wirken, obwohl die Kraftübertragung grundsätzlich noch funktioniert.

6. Getriebe und Befestigung prüfen

Erst wenn Bowdenzug, Keilriemen, Räder und Verzahnung unauffällig sind, rückt das Getriebe als Fehlerquelle in den Vordergrund.

Kontrolliere von außen, ob das Getriebe und seine Halterungen fest sitzen. Achte auf Risse, lose Schrauben, verbogene Befestigungen und austretendes Schmiermittel. Ziehe Befestigungen nur mit dem für dein Modell vorgesehenen Drehmoment an.

Bei manchen Konstruktionen gehören Federn oder bewegliche Spannhebel zur Antriebsmechanik. Eine Feder darf jedoch nicht auf Verdacht versetzt oder stärker gespannt werden. Ihre Position und Funktion müssen eindeutig aus der Explosionszeichnung oder Bedienungsanleitung hervorgehen.

Dreht sich der Eingang des Getriebes, ohne dass Kraft an den Rädern ankommt, oder sind mahlende und knackende Geräusche zu hören, kann das Getriebe intern beschädigt sein. Geschlossene Getriebeeinheiten solltest du nicht ohne passende Servicedokumentation öffnen.

Warum zieht der Rasenmäher nur noch schwach?

Zieht der Rasenmäher auf ebenem Boden noch ausreichend, bleibt aber in hohem Gras oder am Hang stehen, muss das Getriebe nicht zwingend defekt sein. Häufig rutscht ein verschlissener Keilriemen erst unter höherer Belastung durch. Auch ein zu lockerer Bowdenzug kann den Antrieb nur teilweise einkuppeln.

Prüfe außerdem, ob sich die Räder frei bewegen und der Antrieb sauber ist. Hohes oder feuchtes Gras erhöht sowohl die Belastung des Messers als auch den Widerstand beim Vorwärtsfahren. FUXTEC empfiehlt bei hohem Gras, die Schnitthöhe anzuheben, langsamer zu fahren und die Fläche bei Bedarf in zwei Durchgängen zu mähen.

Bei Modellen mit variabler Geschwindigkeit solltest du zusätzlich prüfen, ob der Geschwindigkeitsregler korrekt eingestellt ist. Beim FUXTEC FlexSpeed-Antrieb bedeutet eine Stellung in Richtung Motor einen langsameren Vortrieb; in Richtung Bedienperson steigt die Fahrgeschwindigkeit. Die Verstellung darf nur bei laufendem Motor erfolgen.

Was tun, wenn der Radantrieb dauerhaft eingeschaltet bleibt?

Lässt du den Antriebsbügel los, muss der Vortrieb enden. Fährt der Rasenmäher trotzdem weiter oder lassen sich die angetriebenen Räder kaum noch frei bewegen, solltest du den Motor sofort abstellen und das Gerät nicht weiterverwenden.

Kontrolliere, ob der Antriebsbügel vollständig zurückkehrt. Prüfe anschließend Bowdenzug, Außenhülle, Halterungen und Rückstellmechanismus. Ein zu straff eingestellter, geknickter oder korrodierter Bowdenzug kann verhindern, dass die Antriebsmechanik vollständig löst.

Stelle den Zug nicht nur lockerer, ohne die Ursache zu klären. Bleibt der Antrieb trotz frei laufendem Bowdenzug aktiv, kann eine Kupplung, Feder oder Mechanik am Getriebe blockiert sein. In diesem Zustand ist der Mäher schwer kontrollierbar und sollte erst nach der Reparatur wieder gestartet werden.

Radantrieb nach der Reparatur richtig testen

Montiere alle Abdeckungen, Räder und Schutzvorrichtungen vollständig. Kontrolliere, ob Werkzeuge und lose Teile aus dem Arbeitsbereich entfernt wurden.

Starte den Rasenmäher auf einer freien, ebenen Fläche mit gelöstem Antriebsbügel. Bei der FUXTEC FX-RM-Serie soll der Radantriebshebel während des Motorstarts nicht gleichzeitig betätigt werden. Erst wenn der Motor läuft und der Vortrieb benötigt wird, wird der untere Antriebshebel gezogen.

Betätige den Antrieb zunächst kurz und beobachte, ob beide Räder gleichmäßig greifen. Lasse den Bügel anschließend los. Der Rasenmäher muss den Vortrieb unmittelbar beenden.

Teste danach das Verhalten unter geringer Belastung. Der Antrieb sollte ohne Ruckeln, Schleifen oder ungewöhnliche Geräusche arbeiten. Zieht der Mäher schief, greift verzögert oder fährt nach dem Loslassen weiter, musst du die Fehlersuche fortsetzen.

Radantrieb warten und Problemen vorbeugen

Reinige den Bereich hinter den Antriebsrädern regelmäßig. Besonders feuchtes Schnittgut kann sich festsetzen und nach dem Trocknen eine harte Schicht bilden. Kontrolliere gleichzeitig, ob sich beide Räder frei bewegen und keine ungewöhnlichen Geräusche auftreten.

Überprüfe den Bowdenzug auf Knicke, Scheuerstellen und festen Sitz. Kontrolliere den Keilriemen mindestens zu Beginn und am Ende der Mähsaison beziehungsweise entsprechend der Bedienungsanleitung. Die aktuelle FUXTEC Anleitung empfiehlt eine Prüfung des Keilriemens ein- bis zweimal jährlich und eine jährliche Reinigung der inneren Antriebsräder.

Mähe sehr hohes Gras nicht sofort auf der niedrigsten Schnitthöhe. Eine höhere Einstellung, ein reduziertes Arbeitstempo und zwei Mähdurchgänge entlasten Motor, Messer und Antrieb. Vermeide außerdem, den Rasenmäher mit aktivem Radantrieb gegen feste Hindernisse zu drücken.

Achte beim Reinigen und Schmieren darauf, dass kein Öl auf Keilriemen, Riemenscheiben oder Reibflächen gelangt. Verwende ausschließlich modellkompatible Ersatzteile und vergleiche Modellbezeichnung, Produktnummer und gegebenenfalls Baujahr.

Wann lohnt sich die Reparatur des Radantriebs?

Ein defekter Bowdenzug, ein verschlissener Keilriemen oder ein beschädigtes Radzahnrad lässt sich häufig mit überschaubarem Aufwand ersetzen. Ist der Motor zuverlässig, das Mähgehäuse stabil und sind Messeraufnahme sowie Sicherheitseinrichtungen intakt, ist eine Reparatur in vielen Fällen sinnvoll.

Anders sieht es aus, wenn gleichzeitig Getriebe, Achse, Radaufnahme und weitere Komponenten stark verschlissen sind. Berücksichtige dann nicht nur den Preis einzelner Ersatzteile, sondern auch den Montageaufwand und den allgemeinen Zustand des Rasenmähers.

Eine Reparatur sollte nicht mehr allein aus Kostengründen durchgeführt werden, wenn sicherheitsrelevante Teile beschädigt sind oder passende Ersatzteile fehlen. Die FUXTEC Bedienungsanleitung schreibt vor, abgenutzte und beschädigte Teile zu ersetzen, empfiehlt Originalersatzteile und weist darauf hin, dass Reparaturen durch nicht ausreichend qualifiziertes Personal Sicherheitsrisiken und Auswirkungen auf die Gewährleistung haben können.

Reparieren statt Rasenmäher ersetzen

FUXTEC Ersatzteile für den Rasenmäher-Radantrieb

Ob verschlissener Keilriemen, defekter Bowdenzug oder ausgehängte Spannfeder: Wähle das Ersatzteil passend zur exakten Modellbezeichnung Deines FUXTEC Rasenmähers.

Keilriemen und Antriebsriemen

711 mm

FUXTEC Keilriemen für RM Serie 20 und RM5196

Produktnummer RM2050E1001

Keilriemen RM Serie 20 & 5196/eS

Keilriemen O711Li für verschiedene Rasenmäher der RM20-Serie sowie ausgewählte RM5196-Modelle.

Passend unter anderem für: FX-RM2050, RM2055, RM2060, RM5196 und RM5196eS

Keilriemen ansehen →

RM46-Serie

FUXTEC Antriebsriemen für RM4639, RM4646 und RM4839P

Produktnummer RM4639E1004

Antriebsriemen RM4639/RM4646/RM4839P

Modellbezogener Ersatzriemen für die Kraftübertragung auf den Radantrieb ausgewählter RM46-Rasenmäher.

Passend für: FX-RM4639, FX-RM4646 und FX-RM4839P

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Ab Baujahr 2023

FUXTEC Keilriemen 710 Millimeter für RM5196 ab Baujahr 2023

Produktnummer RM5196E1017

Keilriemen 5196/eS – 710 mm

Spezieller Antriebsriemen für neuere Ausführungen der RM5196-Baureihe.

Passend für: FX-RM5196 und FX-RM5196eS ab Baujahr 2023

710-mm-Keilriemen ansehen →

Antriebsbowdenzüge

Breite Modellabdeckung

FUXTEC Antriebsbowdenzug für Rasenmäher der FX-RM Serie

Produktnummer RM1850E1024

Antriebsbowdenzug FX-RM Serie

Der Bowdenzug überträgt die Betätigung des Antriebsbügels auf die Radantriebsmechanik.

Passend für: FX-RM-Serie außer RM4839P und RM5396P, Kennzeichnung P-03

Bowdenzug FX-RM ansehen →

Feder für die Radantriebsmechanik

Kleine Ursache, große Wirkung

FUXTEC Aufhängefeder für den Radantrieb verschiedener RM-Serien

Produktnummer RM2060E1031

Aufhängefeder für den Radantrieb

Die Aufhängefeder gehört zur Spann- beziehungsweise Betätigungsmechanik des Radantriebs. Ist sie ausgehängt, überdehnt oder gebrochen, kann der Antriebsriemen nicht mehr zuverlässig greifen.

Passend für: Radantriebe der RM20-, RM48-, RM51- und RM53-Serie

 Aufhängefeder ansehen →

Wann solltest du den FUXTEC Kundenservice einschalten?

Unterbrich die Reparatur, wenn der Antrieb nach dem Loslassen des Bügels eingeschaltet bleibt, das Getriebe ungewöhnlich laut arbeitet oder du Risse und starke Verformungen an Achse, Gehäuse oder Befestigungen feststellst.

Auch ein Getriebe, aus dem Schmiermittel austritt, sollte nicht einfach weiterbetrieben werden. Dasselbe gilt, wenn du für die Demontage sicherheitsrelevanter Bauteile Spezialwerkzeug oder genaue Drehmomentangaben benötigst.

FUXTEC bietet für zahlreiche Rasenmäher-Serien modellbezogene Keilriemen, Bowdenzüge, Räder und weitere Ersatzteile an. Anhand der exakten Modellbezeichnung kannst du prüfen, welches Ersatzteil zu deinem Gerät gehört.

Und wenn der Radantrieb dauerhaft an seine Grenzen kommt?

Ein technisch intakter Radantrieb kann trotzdem nicht optimal zu deiner Rasenfläche passen. Ein Mäher mit fester Geschwindigkeit ist beispielsweise auf großen, freien Flächen praktisch, lässt sich zwischen Bäumen, Beeten und engen Kurven aber weniger flexibel führen.

Ein regulierbarer Hinterradantrieb passt das Arbeitstempo besser an Gelände und Bewuchs an. Der aktuelle FUXTEC FX-RM5196PRO besitzt beispielsweise einen einstellbaren FlexSpeed-Hinterradantrieb, der sich zum Rangieren ausschalten lässt. Große Hinterräder unterstützen zusätzlich das Handling auf unebenem Boden.

Ein neuer Rasenmäher kann sinnvoll sein, wenn das vorhandene Gerät nicht nur einen defekten Radantrieb hat, sondern auch beim Motor, Mähgehäuse, Messer oder bei den Sicherheitseinrichtungen deutliche Verschleißerscheinungen zeigt. Entscheidend ist nicht allein, ob der Mäher noch fährt, sondern ob er weiterhin sicher, zuverlässig und passend zu deiner Fläche arbeitet.

Fazit: Rasenmäher-Radantrieb systematisch prüfen

Funktioniert der Radantrieb deines Rasenmähers nicht mehr, solltest du nicht sofort das Getriebe austauschen. Beginne mit der Reinigung und kontrolliere anschließend Bowdenzug, Keilriemen, Radverzahnungen, Achsen und erst danach das Getriebe.

Ein ausgefallener Antrieb lässt sich häufig auf ein verschlissenes oder falsch eingestelltes Bauteil zurückführen. Besonders Bowdenzüge, Keilriemen und Zahnkränze gehören zu den typischen Stellen, an denen Nutzung, Schmutz und Materialverschleiß sichtbar werden.

Arbeite bei der Fehlersuche immer nach der Bedienungsanleitung deines Modells. Sichere den Rasenmäher vor einem unbeabsichtigten Start, verwende passende Ersatzteile und teste den Antrieb nach jeder Reparatur zunächst auf einer freien, ebenen Fläche. So bekommst du den Vortrieb in vielen Fällen wieder zuverlässig zum Laufen, ohne unnötig Teile auf Verdacht zu wechseln.

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Radantrieb prüfen und reparieren

Häufige Fragen zum Rasenmäher-Radantrieb

Hier findest du kompakte Antworten zu Bowdenzug, Keilriemen, Antriebsrädern, Getriebe und typischen Problemen mit dem Radantrieb eines Rasenmähers.

Funktioniert der Radantrieb eines Rasenmähers nicht mehr, sind häufig ein lockerer oder gerissener Bowdenzug, ein abgesprungener Keilriemen oder verschlissene Zahnräder die Ursache. Reinige zuerst den Antriebsbereich und prüfe anschließend Bowdenzug, Keilriemen, Antriebsräder und Getriebe in dieser Reihenfolge. So lässt sich der Fehler meist eingrenzen, ohne Teile auf Verdacht auszutauschen.

Ein defekter Keilriemen zeigt sich häufig dadurch, dass der Rasenmäher trotz laufendem Motor nicht mehr zieht oder der Radantrieb unter Belastung durchrutscht. Kontrolliere den Riemen auf Risse, ausgefranste Kanten, starke Verformungen und glänzend abgeriebene Flächen. Ist der Keilriemen abgesprungen, solltest du zusätzlich Riemenscheiben, Führung und Spannung prüfen, bevor du ihn wieder auflegst.

Der Bowdenzug ist richtig eingestellt, wenn der Radantrieb beim Ziehen des Antriebsbügels direkt greift und nach dem Loslassen vollständig auskuppelt. Greift der Antrieb zu spät oder nur schwach, kann der Zug zu locker sein. Bleibt der Vortrieb dauerhaft aktiv, ist er möglicherweise zu straff oder schwergängig. Korrigiere die Spannung nur über die dafür vorgesehene Stellschraube und entsprechend der Bedienungsanleitung deines Rasenmähers.

Zieht oder ruckelt ein Rasenmäher nur noch schwach, liegt das häufig an einem lockeren Bowdenzug, einem rutschenden Keilriemen oder verschmutzten Radverzahnungen. Prüfe außerdem, ob sich beide Räder frei bewegen und der Mäher durch hohes oder feuchtes Gras überlastet wird. Eine höhere Schnitthöhe, ein langsameres Arbeitstempo und zwei Mähdurchgänge können den Antrieb entlasten.

Funktioniert nur ein Antriebsrad, solltest du das Zahnrad, den Zahnkranz und die Verbindung zwischen Achse und Rad auf der betroffenen Seite prüfen. Grasreste und Erde können die Verzahnung blockieren. Fehlen Zähne oder sind Mitnehmer, Passstifte oder Radaufnahmen beschädigt, müssen die betroffenen Teile ersetzt werden. Ein einseitiger Ausfall spricht häufiger für ein Problem am Rad als für ein vollständig defektes Getriebe.

Die Reparatur eines Rasenmäher-Radantriebs lohnt sich meistens, wenn nur Bowdenzug, Keilriemen, Zahnrad oder Antriebsrad verschlissen sind. Aufwendiger wird die Reparatur, wenn Getriebe, Achse, Radaufnahme und weitere Bauteile gleichzeitig beschädigt sind. Entscheidend sind die Ersatzteilkosten, der Montageaufwand und der Gesamtzustand von Motor, Mähgehäuse, Messeraufnahme und Sicherheitseinrichtungen.

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